The space offers the necessary mix of historicity and austerity. It is a reduced stage setup. The musicians are not in costume, the dancers appear in comfortable street clothes. Drama? Dance? Music? Ballet? Performance?
In Bachland Thuringia, the combination of Bach music and dance does not seem unusual. And yet one cannot escape the music and the moves, the movements of the young people and the music of the professional musicians from Nordhausen. They are unexcited, unpretentious. The lack of staging shifts the attention completely to the two elements of the evening, which is not exaggerated even in length. Musicians and dancers harmonize, seek communication, and through this also find a variety, a variance in the performance.
Premiere 24.10.2020

Der Raum bietet die nötige Mischung aus Historizität und Strenge. Es ist ein reduzierter Bühnenaufbau. Die Musiker sind nicht kostümiert, die Tänzer erscheinen in bequemer Straßenkleidung. Schauspiel? Tanz? Musik? Ballett? Performance? 
Im Bachland Thüringen erscheint die Kombination aus Bachmusik und Tanz nicht ungewöhnlich. Und doch kann man sich der Musik und den Moves, den Bewegungen der jungen Leute und der Musik der Profimusiker aus Nordhausen nicht entziehen. Sie sind unaufgeregt, unprätentiös. Die fehlende Inszenierung verlagert die Aufmerksamkeit völlig auf die beiden Elemente des auch in der Länge nicht übertriebenen Abend. Musiker und Tänzer harmonieren, suchen die Kommunikation und finden darüber auch eine Abwechslung, eine Varianz in der Darstellung. Die länderübergreifende Kooperation zwischen Thüringen und Nordrhein-Westfalen, die auch eine sparten-, instutionen- und generationenübergreifende Kooperation ist, zeigt die Stärken von neuem Denken auch jenseits der eingefahrenen Grenzen. 
Premiere 24.10.2020

Choreografie/Tänzer*inne n: Solomon Quaynoo (Düsseldorf), Wilhelmina Stark (Düsseldorf), Rymon Zacharei (Düsseldorf) Cellist*innen: Sebastian Hennemann (Nordhausen), Lidewij Faber (Nordhausen), Melissa Hart (Nordhausen) Musik: Auszüge aus Bachs Cello-Suiten, Silly – Verlorene Kinder – in einer Komposition von Amelie Dziemba für drei Celli, Dramaturgie/Konzept: Joachim Goldschmidt